Im Jahre 1953 wurde der Heimatverein Stahnsdorf gegründet. Gründungsort war das damalige Westberlin, in der DDR waren Heimatvereine oder Kriegervereine als revanchistisch eingestuft und deshalb nach Kriegsende von der sowjetischen Militärregierung verboten worden. So blieb den Exilstahnsdorfern für ihre Heimatverbundenheit nur der Ausweg nach Westberlin in der Hoffnung einer späteren Wiedervereinigung. Zur Vereinstätigkeit lässt sich nach heutigem Wissensstand wenig sagen, es gibt wohl keine geschichtlichen Veröffentlichungen, lediglich Vereinswimpel, Schmuckfliesen und Vereinsvasen mit dem Logo des Vereins haben die Zeit überdauert. Eine Kontaktaufnahme zur Gemeinde war wohl aus politischer Sicht nicht möglich. Da es von der Gründung des Vereins 1953 bis zur Wiedervereinigung 1990 noch 37 Jahre dauern sollte, erlosch das Interesse an den einstigen gesetzten Zielen. Geblieben ist von diesem ersten Heimatverein Stahnsdorf nur der Eintrag zur Auflösung im Vereinsregister der Stadt Berlin.


 

Der 16. Februar 1994 ist der Tag, an dem der Stahnsdorfer Heimatverein in das Vereinsregister des Amtsgerichtes Potsdam eingetragen wurde. Am diesem Anfang standen 13. geschichtsinteressierte Bürger die bereit waren, einen ersten Schritt zur Aufarbeitung der Stahnsdorfer Geschichte zu wagen. Diverse Ausstellungen wurden seitdem der Öffentlichkeit gezeigt, zahlreiche vorhandene Artikel zur Ortsgeschichte wurden archiviert. Zu den größten Errungenschaften des Vereins gehören aber die Vereinsräume, die für Ausstellungen genutzt werden sollen und zur Vorbereitung der 750-Jahrfeier dienten.



 



Sie haben Interesse, die Stahnsdorfer Geschichte aufzuarbeiten, so gibt noch sehr viele Ereignisse in der Geschichte des Ortes, die bisher nicht erforscht worden sind. Beispiele für noch aufzuarbeitende Geschichte sind z.B. Militärgeschichte, Postwesen, Betriebe, DDR-Geschichte, Vereine sowie Personen usw. Diverse Gesprächsabende über Vergangenheit und aktuelle Zukunftsgestaltung des Ortes, dies sind die Themen des Heimatvereines.

 

Geschichtsforschung als Zuhörer bei Kaffee und Kuchen lieber entspannt erfahren und dabei seinen Ort kennenlernen ist hier auch möglich. Sie wünschen sich als Rentner gesellige Tagesfahrten mit dem Reisebus zu interessanten Zielen im Land Brandenburg mit jährlicher Weihnachtsfeier, dann sollte der Ahornsteg Nr. 8 Ihr nächstes Ziel sein.

 

Der Stahnsdorfer Heimatverein hat seit Jahresanfang 2012 ein neues Domizil bezogen, Ahornsteg 8, in deren Räumlichkeiten dann vergangene Ausstellungen sowie das Archiv untergebracht werden sollen. Zu sehen sind dort bereits Teile der in den vergangenen Jahren gezeigten Ausstellungen z.B. Bäckerhandwerk in Stahnsdorf. Mit der 750- Jahrfeier von Stahnsdorf endete vorerst der öffentliche Focus.

 

 

Als Alternative zum Vereinsleben gibt es im Ort immer wieder zu gegebenen Anlässen geschichtliche Projekte, wie Infoschilder historischer Gebäude rund um den Dorfplatz, die von Bürgerinitiativen wie z.B. Agendagruppe "Historischer Ortskern" erarbeitet werden. Die Mitarbeit hierbei ist unabhängig und frei von Mitgliedschaft.

 

Güterfelder Heimatverein

 

Am 17. Mai 2016 um 19:30 Uhr wird im Gemeindehaus, Kirchplatz 11 die öffentliche Vereinsgründung des Güterfelder Bürgervereins beginnen. Erste Beratungen und die öffentliche Interessenbekundung vom 20. April bereiteten den Weg zu diesem Vorhaben.

Interessierte und engagierte Mitstreiter finden hier die Möglichkeit, ihrem Ort eine eigene Identität zu geben.

 

 

Bilder vom 2. Tag der offenen Tür beim Stahnsdorfer Heimatverein - vom 30. September 2012



20 Jahre Kleinmachnower Heimatverein - Festveranstaltung vom 09. September 2013 im Bürgersaal Kleinmachnow mit dem Versprechen des Bürgermeisters, ein Heimatmuseum für Kleinmachnow zu realisieren.

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